10. Zwergenpokal – Jubiläum (Dezember 2018)

10. Zwergenpokal – Jubiläum (Dezember 2018)

Zwergenpokal, der Zehnte – ein Jubiläum !

vereinsinterner Wettkampf des Post SV Dresden e.V. am 21. Dezember 2018

Pünktlich kurz vor Weihnachten , kurz vor der Trainingspause zum Jahresende , findet er jedes Jahr statt – der Zwergenpokal des Post SV Dresden. Und nun jährte sich dieser vereinsinterne Wettkampf zum zehnten Mal – Jubiläum !!!
Die Jüngsten, die bis dato noch keinen Wettkampf absolviert haben, präsentieren sich ihren Eltern und Großeltern , aber auch erstmals den Wertungsrichterinnen. Endlich kann das schicke Kleidchen ausprobiert werden, kann man sich mit den Trainingskameraden messen. Die Spannung ist natürlich groß, und ebenso die Aufregung.

Zum ersten Mal wurde der Zwergenpokal in der Turnhalle der 32. Oberschule in Dresden-Tolkewitz durchgeführt. Im Gegensatz zur Turnhalle des MANOS mangelt es hier an Zuschauerplätzen, die Gäste wurden auf Bänken in der Halle platziert. Dies schaffte zwar mehr Nähe zu den kleinen Sportlern, aber auch ein bisschen mehr Unruhe.

Welche Bedeutung unser Zwergenpokal haben kann, konnte man an unseren drei Wertungsrichterinnen ablesen. Vor genau sieben Jahren standen Lilly, Leonie und Aaliyah erstmals auf dem Podest – beim 3. Zwergenpokal im Jahre 2011. Und jetzt können die Großen schon auf Erfahrungen und Podestplätze verweisen – beim Nachwuchspokal, den Süddeutschen oder Deutschen Meisterschaften, aber auch schon bei ersten internationalen Wettkämpfen im zurückliegenden Jahr.

Und wohin führt der Weg unserer Zwerge des Jahrgang 2018 ?

Zur Eröffnung zeigten Philippa und Valentina, zwei Neu-Zwerge des Vorjahres, ihre Küren. Flieger, Storch, Kanone, halbe Drehung, Schlusssprung, Schwungbögen und Zweifußpirouette gehören bei ihnen schon zum Repertoire des Programmes.

Anschließend ging es los für die Neu-, Mini-, Midi- und Maxi-Zwerge: Vorwärts- und Rückwärtsübersetzen, Storch, Waage, Kanone, Fliegerhaltung … nicht alles klappte perfekt, aber das wird auch noch nicht erwartet.

Am Ende gab es vom Wertungsgericht, geleitet durch Schiedsrichterin Nora, eine faire Bewertung – sowie Medaillen und Pokale. Das erste Mal auf Rollschuhen neben oder auf dem Podest – im „Blitzlichtgewitter“ der Eltern und Großeltern. Das wird in Erinnerung bleiben, und vielleicht ist es ein Auftakt zu mehr , z.B. in ungefähr sieben oder mehr Jahren.

Rollend in den Mai 2018

Rollend in den Mai 2018

Rollend in den Mai

Nach vielen Monaten Training war es endlich wieder so weit und die Wettkampfsaison 2018 sollte beginnen. Es galt die neuen Küren mit den vielen Neuerungen auf ihre Wettkampftauglichkeit zu prüfen und alle wollten beweisen, dass sie über das Winterhalbjahr eine Menge dazu gelernt haben.

An den ersten beiden Maiwochenende standen mit dem Wölfe-Cup (05./06.05.) in Wolfsburg und dem Werner-Vettermann-Pokal (12./13.05.) gleich zwei große Herausforderungen vor unseren Sportlerinnen und Sportlern, da das Teilnehmerfeld jeweils stark besetzt war und man sich einer Vielzahl an Konkurrentinnen und Konkurrenten stellen musste.

In Wolfsburg überzeugten besonders Elisabeth Jancke (1.Platz Junioren Damen) trotz eines lädierten Fußes, Leonie Leuschner in der langen Kür (3.Platz Junioren Damen), Enrico Liebers bei den Kunstläufer Jungen (1.Platz), sowie Lilly Dorenburg (3.Platz Schüler B Mädchen). Aaliyah Pessner und Henrike Hinz starteten das erste Mal bei den Nachwuchsklasse Damen, so dass die Nervosität doch etwas höher als sonst war und beide den stärkeren Konkurrentinnen den Vortritt lassen mussten. Nicht ganz so rund lief es für Leonie Keil (Schüler B Mädchen) und Karoline Wagner (Cup Damen).

Beim Wettkampf in Berlin standen auch wieder Pflichtwettbewerbe an. Henrike Hinz konnte bei ihrem Start in der Klasse Schüler A einen guten 4.Platz erlaufen. Ein besonders gelungenes Wochenende war es für Jasmin Enders, die sowohl in der Pflicht (Junioren Damen) und in der Kür (Cup Damen) einen hervorragenden 2.Platz belegte. Daneben hat sich auch Paula Nestler bei ihrem ersten Start bei den Kunstläufern Mädchen toll im Mittelfeld platziert. Am ersten Wettkampftag konnte auch das Schüler-A-Paarlaufpaar Leonie Keil / Nicolas Enders mit guten Leistungen einen positiven Eindruck hinterlassen (1.Platz).

Am zweiten Wettkampftag hatten alle Sportler mit schwierigen Bedingungen zu kämpfen, da die Fläche aufgrund von hereinwehendem Blütenstaub sehr glatt geworden war. Hierbei hatten v.a. Leonie Leuschner, Lilly Dorenburg und Leonie Keil doch größere Probleme und konnten ihre guten Trainingsleistungen leider nicht bestätigen. Auch Florian Enders hatte bei seinem ersten Start in der Klasse Schüler C ein paar Orientierungsschwierigkeiten. Elisabeth Jancke zeigte sowohl in Kurzkür als auch Kür hervorragende Leistungen und sicherte sich mit der Tagesbestleistung verdient den ersten Platz.

 

Hannes Muschol

 

Impressionen (hier zum Vettermannpokal):

Internationale Luft schnuppern – SB18 – Mai 2018

Internationale Luft schnuppern – SB18 – Mai 2018

Der erste internationale Wettkampf für unser Nachwuchspaar !

Ein sperriger Name : „INTERNATIONAL TROPHY PAVEL SEDMAK and YOUNGSTERS‘ TROPHY DAVIDE BRESSAN 2018“, kurz SB18.

Nachdem Leonie & Nicolas bei nationalen Wettkämpfen bisher nur allein waren, konnten sie hier endlich neue Eindrücke sammeln und auch der Konkurrenz zeigen, was sie können.

Der Wettkampf in Opicina, einem Vorort der italienischen Großstadt Triest , nahe der slowenischen Grenze, lädt Sportler aus zahlreichen Nationen der ganzen Welt ein: Argentinien, Columbien, USA, Spanien, Japan, Russland, Deutschland …
Vom 23.05. bis 27.05.2018 haben Läuferinnen und Läufer, in Pflicht und Kür, einzeln und in Paaren gezeigt, was sie können.
Neben den Nachwuchssportlern war auch internationale Klasse vor Ort – und diesen Sportlern zuzuschauen war allein schon beeindruckend und  ein Erlebnis.

Das deutsche Team bestand in Triest aus 17 Läuferinnen und Läufern samt deren Trainern, Eltern und anderen Unterstützern.

Für Leonie & Nicolas begann das Abenteuer am Donnerstag mit einer 12 stündigen Anreise per Auto . Nach einer kleinen Stadtbesichtigung wurden die Daumen für unsere Minis (Schüler C) gedrückt. Am Nachmittag ging es dann auch endlich zu einem ersten Training auf italienischem Boden und am Abend (22:15h) noch zum Rollentest.

Sowohl der Samstag als auch der Sonntag begannen zeitig, um unsere deutschen Starter in den Kategorien Espoir (Schüler B) und Cadets (Kadetten , Schüler A) zu unterstützen.

An den jeweiligen Abenden wurde es dann auch für Leonie & Nicolas ernst: Samstag 22:40h Kurzkür, Sonntag 21h Kür.

Die Unruhe war spürbar, aber in der Kurzkür konnte erst einmal der zweite Platz gesichert werden, hinter dem italienischen und vor dem zweiten deutschen Paar, Maximilian und Carolina Konstanty.

Diese Position konnte auch am Sonntag gesichert werden. So hat unser Paar einen guten zweiten Platz hinter beeindruckenden Italienern belegt und in diesem Wettkampf wichtige Eindrücke und Erfahrungen gesammelt.

 

Jasmin
Post SV Dresden, Abt. Rollkunstlauf

 

Impressionen aus Norditalien:

Trainingslager Himmelfahrt – Mai 2018

Trainingslager Himmelfahrt – Mai 2018

Kurz, intensiv und spaßig

Die Bezeichnung „Trainingslager“ ist vielleicht ein bisschen übertrieben, aber zu Himmelfahrt 2018 und am folgenden Freitag wurde zwei Tage lang intensiv trainiert. Aber auch Spaß und Freude sowie gemütliches Beisammensein durften nicht fehlen.

Die kurze Dauer war u.a. dem geschuldet, dass ein kleiner Teil der Sportler am direkt folgenden Wochenende nach Berlin fuhren, um am dortigen Vettermannpokal teilzunehmen. Dies war dann für viele der erste Wettkampf der Saison.

 

Impressionen zum Himmelfahrts-Trainingslager:

Mädels auf Achse

Mädels auf Achse

Im Postsportverein hat sich die erste „Senioren“-Rollsportgruppe gegründet.

Teilnahmebedingungen sind Volljährigkeit und gute Laune. Sportliche Höchstleistungen werden nicht erwartet, werden aber durchaus gewürdigt. Die blutigen Anfänger und die ehemaligen Spitzensportler rollen und lachen jeden Mittwoch von 20:30 bis 21:30 h auf der Freibahn im Ostragehege. Liebevoll betreut werden sie dabei von Sophie Jancke und Frau England- Stritzke.

Wer Lust hat mitzurollen, kommt gerne vorbei!

F. Angel
Organisatorin der Sportgruppe

Test bestanden !

Test bestanden !

Aus Anfänger wird Freiläufer – Test bestanden

Am 14. April 2018 fanden die ersten Tests des Jahres statt. Hierbei gab es viele Erfolge – und glückliche Sportler.

Interland Cup 2017 – Ellas Erlebnisbericht

Interland Cup 2017 – Ellas Erlebnisbericht

Natürlich hatte ich mich riesig gefreut,

… als ich nach den diesjährigen Deutschen Meisterschaften zum zweiten Mal für den Interland Cup nominiert wurde, der dieses Jahr vom 5.-8.10.2017 in Lille, Frankreich stattfinden sollte. Trotzdem war ich ein bisschen traurig, als Hannes, Sophie und ich das Trainingslager in Rabenberg vorzeitig am Mittwochabend verlassen mussten, um uns auf den Weg nach Frankreich zu machen.

Am Donnerstag flogen wir dann in aller Frühe von Dresden los. Schon am Donnerstagnachmittag stand das erste Training auf dem Plan.
Der Boden, der als extrem rutschig angekündigt wurde, war letztendlich gar nicht so glatt, wie befürchtet und so kam ich insgesamt sehr gut zurecht.

Freitag war der erste Wettkampftag, trotzdem hatte ich am Vormittag erstmal noch ein weiteres Training. Hier war bereits die erhöhte Spannung zu merken, die ein Wettkampf eben so mit sich bringt, trotzdem lief das Training ganz gut.
Für die Kurzkür am Nachmittag fühlte ich mich gut vorbereitet, da ich die letzten beiden Wettkämpfe zu Hause gute Kurzküren zeigen konnte und sie auch im Training meist gut lief.
Aber, wie man sieht, ist so ein großer Wettkampf doch nochmal eine besondere Herausforderung und so konnte ich meine Nerven leider nicht optimal unter Kontrolle bekommen. Daher lief die Kurzkür nicht so sauber, wie wir es uns gewünscht hätten und mit dem elften Platz von neunzehn Startern nach der Kurzkür, war ich nicht zufrieden.

 

Also mussten wir auch bei diesem Wettkampf unsere Hoffnungen erneut in die Kür setzen. Denn der Abstand zwischen den Läufern war nach der Kurzkür nicht sehr groß, so dass durchaus noch Aufholpotenzial bestand.

Somit ging ich am Samstag mit großer Spannung in den Kürwettkampf.
Nachdem am Anfang der Kür noch ein paar Unsicherheiten dabei waren, kam ich endlich in meinen gewohnten Rhythmus und konnte einen sauberen zweiten Teil zeigen.

So konnte ich mich am Ende dann über einen sechsten Platz in der Gesamtwertung freuen.

Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis des diesjährigen Interland Cup zufrieden, obwohl ich im Wettkampf nicht das sauber zeigen konnte, was sonst zu Hause sicher ist. Da zeigt sich eben, dass ich, was große Wettkämpfe angeht, noch viel lernen und Erfahrungen sammeln muss.

Trotzdem war es alles in allem ein wunderschönes Erlebnis und ich nehme wieder mal eine Menge nach Hause und ins Training mit. Ich war sehr dankbar, dass meine große Schwester Sophie mich als mentale Stütze nach Frankreich begleiten konnte und ich fand, wir drei – Hannes, Sophie und ich – waren ein super gutes Team 🙂

Elisabeth Jancke